Sieben Vize-Weltmeistertitel für das Nahkampfzentrum Niederhall: Bei der Karate-Weltmeisterschaft 2009 der WKA (World Karate and Kickboxing Association) in Huelva / Spanien erreichten die Niedernhaller Karatekämpfer Louis Maibaum, Nina Bergner, Julian Bergner und Beate Sarantoudis im Einzel sowie Julian Bergner, Roman Bruner und Alina Jakobi mit dem deutschen Team jeweils eine Silbermedailie. Weitere Platzierungen: Im Einzel erzielten Luca Kerkenhoff, Roman Bruner und Christo Sarantoudis dritte Plätze und Michaela Christ und Alina Jakobi wurden Fünfte. Michaela Christ wurde mit dem deutschen Juniorteam Dritte.Entscheidungen in den Einzeldisziplinen:
In diesem Jahr ging "kein Weg an England vorbei". Allein drei der vier hart umkämpften Einzelfinals und weitere wichtige Vorentscheidungskämpfe wurden gegen Sportler von der Insel verloren - und alle denkbar knapp.
Nina Bergner verlor ihr Finale bei den weiblichen Juniors bis 17 Jahren (-45kg) mit 12:14 gegen Joann Rolison. Nach einem harten und mutigen Kampf musste sie der stärkeren Gegnerin aus England knapp den Vorrang lassen. Anfangs schien der Kampf klar von der Engländerin dominiert zu sein, doch Nina konnte sich mit fortlaufender Kampfzeit immer besser in Szene und ihre Gegnerin damit unter Druck setzen. Am Ende fehlten nur wenige Punkte zum Sieg.
Julian Bergner hatte sich mit zwei überragenden Vorentscheidungskämpfen gegen Sportler aus Griechenland und Kanada den Einzug ins Finale der männlichen Juniors bis 17 Jahre hart erkämpft. Sein Finalgegner Thomas Smith aus England war deutlich größer und konnte den Kampf mit seinen guten Fusstechniken entscheidend zu seinen Gunsten beeinflussen. Am Ende stand es 17:19 gegen Julian, der nie aufgab und das Finale bis zum letzten Moment mit hervorragenden Faustangriffen offen gestalten konnte.
Die Vorentscheidungskämpfe bescherten auch Beate Sarantoudis bei den weiblichen Veteranen über 35 Jahre (-60kg) mit Nina das Gupta eine Engländerin ins Finale. 22:24 stand es nach einem packenden Pointfight, der die Engländerin in den ersten zwei Minuten mit ihren guten Fusstechniken als Sieger sah, der aber in den zweiten zwei Minuten seine Wende nahm, da Beate klar aufholen und sieben Punkte am Stück erzielen konnte, sodaß es am Ende viel knapper wurde als Ihrer Gegenerin lieb war.
Louis Maibaum bei den Juniors bis 17 Jahre (-40kg) war in seinem deutsch-deutschen Finale als erster der vier Niedernhaller Finalteilnehmer dem deutschen Willi Zielke knapp mit 12:14 unterlegen und ärgerte sich danach, dass er den gleichstarken Gegener, dem hauptsächlich Fusstechniken zum Sieg verhielfen, während der vier Minuten Kampfzeit nicht bezwingen konnte. Alle drei Medailien gingen an Sportler aus Deutschland.
Luca Kerkenhoff (Kids bis 12 Jahre - 35kg), Roman Bruner (Juniors bis 17 Jahre -70kg) und Christo Sarantoudis (Adults ab 18 Jahre -70kg) wurden verdiente Dritte in Ihren Gewichtsklassen.
Grosses Pech hatte dabei Christo Sarantoudis, der mit 5:0 gegen Morgan Stephen David (England) klar in Führung liegend seinen Kampf zum Einzug ins Finale der Erwachsenen bis 70kg wegen einer ausgerenkten Schulter abbrechen musste. Erst im Krankenhaus konnte das Schultergelenk wieder in seine richtige Position gebracht werden.
Luca Kerkenhoff hatte schon zwei Vorkämpfe für sich entscheiden können, bevor er gegen Jack Lee (England) im Halbfinale ausschied. Roman Bruner verlor sein Halbfinale gegen den Waliser Christopher Whitney.
Michaela Christ (Juniors bis 17 Jahre -55kg) verlor gegen Julie Sauvagean aus Kanada denkbar knapp mit 6:7 Punkten und Alina Jakobi (Adults über 18 Jahre -60kg) konnte sich gegen Laca Godin aus Kanada nicht durchsetzen. Beide zeigten starke Leistungen in ihren Vorkämpfen, konnten sich aber nicht unter die letzten vier qualifizieren und erreichten so jeweils einen fünften Platz im Einzelwettbewerb.
Mannschaftswettbewerbe:
Michaela Christ (Juniors), Alina Jakobi (Adults), Julian Bergner und Roman Bruner (Juniors) wurden aufgrund ihrer Leistungen für die deutschen Teamwettbewerbe nominiert.
Michaela konnte im Teamkampf voll und ganz überzeugen und wurde mit dem deutschen Team nach einer 0:2 Niederlage gegen Kanada Dritter. Alina besiegte mit dem Damenteam die USA mit 2:1. Das Finale gegen Kanada wurde leider mit 1:2 verloren, was den zweiten Platz und damit die Silbermedailie bedeutete.
Roman Bruner und Julian Bergner waren der Rückhalt des deutschen Jugendteams. Beide siegten gegen Irland, welches mit 3:0 Punkten klar bezwungen werden konnte. In einem hervorragenden Halbfinale konnte sich das deutsche Team weiter steigern und besiegte die Engländer mit 3,5:1,5 Punkten. Julian traf dabei erneut auf seinen Einzelfinalgegener Thomas Smith, dem er in einem packenden Pointfight ein Unentschieden abrang.
Im Finale trafen die deutschen Junior auf das überragende Jugenteam aus Griechenland, welches trotz großartigem Einsatz des gesamten Teams mit 0:3 verloren wurde. Einen seinen bisher besten Pointfights zeigte dabei Julian, der dem griechischen Juniorweltmeister (+70kg) bis zum 10:10 absolut ebenbürdig war und erst in den letzten Sekunden der größeren Routine unterlegen war.
In diesem Jahr ging "kein Weg an England vorbei". Allein drei der vier hart umkämpften Einzelfinals und weitere wichtige Vorentscheidungskämpfe wurden gegen Sportler von der Insel verloren - und alle denkbar knapp.
Nina Bergner verlor ihr Finale bei den weiblichen Juniors bis 17 Jahren (-45kg) mit 12:14 gegen Joann Rolison. Nach einem harten und mutigen Kampf musste sie der stärkeren Gegnerin aus England knapp den Vorrang lassen. Anfangs schien der Kampf klar von der Engländerin dominiert zu sein, doch Nina konnte sich mit fortlaufender Kampfzeit immer besser in Szene und ihre Gegnerin damit unter Druck setzen. Am Ende fehlten nur wenige Punkte zum Sieg.
Julian Bergner hatte sich mit zwei überragenden Vorentscheidungskämpfen gegen Sportler aus Griechenland und Kanada den Einzug ins Finale der männlichen Juniors bis 17 Jahre hart erkämpft. Sein Finalgegner Thomas Smith aus England war deutlich größer und konnte den Kampf mit seinen guten Fusstechniken entscheidend zu seinen Gunsten beeinflussen. Am Ende stand es 17:19 gegen Julian, der nie aufgab und das Finale bis zum letzten Moment mit hervorragenden Faustangriffen offen gestalten konnte.
Die Vorentscheidungskämpfe bescherten auch Beate Sarantoudis bei den weiblichen Veteranen über 35 Jahre (-60kg) mit Nina das Gupta eine Engländerin ins Finale. 22:24 stand es nach einem packenden Pointfight, der die Engländerin in den ersten zwei Minuten mit ihren guten Fusstechniken als Sieger sah, der aber in den zweiten zwei Minuten seine Wende nahm, da Beate klar aufholen und sieben Punkte am Stück erzielen konnte, sodaß es am Ende viel knapper wurde als Ihrer Gegenerin lieb war.
Louis Maibaum bei den Juniors bis 17 Jahre (-40kg) war in seinem deutsch-deutschen Finale als erster der vier Niedernhaller Finalteilnehmer dem deutschen Willi Zielke knapp mit 12:14 unterlegen und ärgerte sich danach, dass er den gleichstarken Gegener, dem hauptsächlich Fusstechniken zum Sieg verhielfen, während der vier Minuten Kampfzeit nicht bezwingen konnte. Alle drei Medailien gingen an Sportler aus Deutschland.Luca Kerkenhoff (Kids bis 12 Jahre - 35kg), Roman Bruner (Juniors bis 17 Jahre -70kg) und Christo Sarantoudis (Adults ab 18 Jahre -70kg) wurden verdiente Dritte in Ihren Gewichtsklassen.
Grosses Pech hatte dabei Christo Sarantoudis, der mit 5:0 gegen Morgan Stephen David (England) klar in Führung liegend seinen Kampf zum Einzug ins Finale der Erwachsenen bis 70kg wegen einer ausgerenkten Schulter abbrechen musste. Erst im Krankenhaus konnte das Schultergelenk wieder in seine richtige Position gebracht werden.
Luca Kerkenhoff hatte schon zwei Vorkämpfe für sich entscheiden können, bevor er gegen Jack Lee (England) im Halbfinale ausschied. Roman Bruner verlor sein Halbfinale gegen den Waliser Christopher Whitney.Michaela Christ (Juniors bis 17 Jahre -55kg) verlor gegen Julie Sauvagean aus Kanada denkbar knapp mit 6:7 Punkten und Alina Jakobi (Adults über 18 Jahre -60kg) konnte sich gegen Laca Godin aus Kanada nicht durchsetzen. Beide zeigten starke Leistungen in ihren Vorkämpfen, konnten sich aber nicht unter die letzten vier qualifizieren und erreichten so jeweils einen fünften Platz im Einzelwettbewerb.
Mannschaftswettbewerbe:
Michaela Christ (Juniors), Alina Jakobi (Adults), Julian Bergner und Roman Bruner (Juniors) wurden aufgrund ihrer Leistungen für die deutschen Teamwettbewerbe nominiert.
Michaela konnte im Teamkampf voll und ganz überzeugen und wurde mit dem deutschen Team nach einer 0:2 Niederlage gegen Kanada Dritter. Alina besiegte mit dem Damenteam die USA mit 2:1. Das Finale gegen Kanada wurde leider mit 1:2 verloren, was den zweiten Platz und damit die Silbermedailie bedeutete.
Roman Bruner und Julian Bergner waren der Rückhalt des deutschen Jugendteams. Beide siegten gegen Irland, welches mit 3:0 Punkten klar bezwungen werden konnte. In einem hervorragenden Halbfinale konnte sich das deutsche Team weiter steigern und besiegte die Engländer mit 3,5:1,5 Punkten. Julian traf dabei erneut auf seinen Einzelfinalgegener Thomas Smith, dem er in einem packenden Pointfight ein Unentschieden abrang.
Im Finale trafen die deutschen Junior auf das überragende Jugenteam aus Griechenland, welches trotz großartigem Einsatz des gesamten Teams mit 0:3 verloren wurde. Einen seinen bisher besten Pointfights zeigte dabei Julian, der dem griechischen Juniorweltmeister (+70kg) bis zum 10:10 absolut ebenbürdig war und erst in den letzten Sekunden der größeren Routine unterlegen war.


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