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WAKO WM 2011 - Nahkampfzentrum Niedernhall

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9 Timmy Sarantoudis holt Bronze bei der WAKO Weltmeisterschaft 2011 in Dublin.

Die Mannschaft im Pointfightingteam ist gut in Dublin angekommen. Das Hotel ist sehr gut und alle sind zufrieden. Beim Wiegen hatte jeder sein Gewicht und nun wartet das Team darauf, dass das Turnier beginnt. Am Montag und Dienstag hat die Mannschaft noch frei und wird sich Dublin ansehen.
Insgesamt sind 30 Nationen in der Disziplin Pointfighting am Start, wie Südafrika, Puerto Rico, Brasilien, Norwegen, Dänemark, USA, Kanada, Türkei, Russland, Spanien, Kroatien, Mazedonien, Griechenland, Zypern, Ungarn, Tschechien, Polen, Niederlande, Schweiz, Österreich, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Liechtenstein, Irland, Italien, Bulgarien, Kazakhstan und Deutschland.
3Die ersten Kämpfe beginnen am Mittwoch. Der Pool von Timmy mit der Gewichtsklasse -69kg ist der größte mit 23 Nationen am Start. Timmy konnte am Mittwoch seine Vorkämpfe bis ins Achtelfinale klar und deutlich gewinnen. Im Achtelfinale traf er auf Miroslav Grgic aus Kroatien. Zweieinhalb Runden benötigte Timmy um als Sieger die Kampffläche zu verlassen. Er beherrschte seinen Gegner nach Belieben und war immer ein Tick schneller als der Kroate. Obwohl die Kampfrichter einige klare Treffer zum Kopf und Körper nicht werteten, konnte Timmy den Kampf mit technischem KO mit 15:5 Punkten beenden und in die nächste Runde einziehen.4
Bei den Männern im SK Team läuft es bisher besser als bei den Frauen. Im Viertelfinale traf er auf den Belgier Nick Ramael, mit diesem Gegner fand Timmy sich nicht so zurecht, er tat sich schwer. Knapp mit 12:11 konnte sich Timmy gegen seinen Gegner aus Belgien durchsetzen. Der Kampf verlief ausgeglichen und die Führung wechselte laufend. Buchstäblich in letzter Sekunde gelang Timmy der Siegtreffer. Somit auch schon einmal Bronze für ihn.

8Im Halbfinale erwartet ihn ein Ungare, Alex Veres vom Kiraly Team. Timmy ging sehr motiviert in den Kampf. Den Kampf dominierte eindeutig Timmy, sein Gegner ging stets zurück und machte sich klein, machte nicht den Eindruck als dass er gewinnen wollte. Timmy setzte klare und deutliche Treffer, die man eigentlich nicht übersehen konnte doch es passierte unglaubliches. "Ich (Werner Soßna Weltvizepräsident WAKO) berichte nicht gerne von schlechten Kampfrichterleistungen und schiebe die Schuld nur ungern auf diese, doch was sie sich in diesem Kampf leisteten spottet jeder Beschreibung. Da wurden für Treffer des Ungarn auf den Oberschenkel Punkte gegeben und Treffer von Timmy angeblich nicht gesehen. So hatte Timmy keine Chance den Kampf zu gewinnen und er muss sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben." Der Kampf wurde mit 6:7 Punkten gewertet. Der Ungare wurde Weltmeister. 10

Teamfight: In das deutsche Team wurden folgende Kämpfer und Kämpferinnen nominiert. Timmy Sarantoudis, Sascha Gräske, Rene Perz, Natalia Wisniewska und Marion Sand In der ersten Begegnung gegen Südafrika siegte das deutsche Team mit 30:4 Treffern. Die vier Treffer gegen das deutsche Team machte die einzige Frau im Team. Den Südafrikanischen Männern gelang gegen die Deutschen kein einziger Punkt. Zu überlegen war Deutschland in diesem Kampf. Doch schon in der zweiten Runde treffen die Deutschen auf den Vizeweltmeister aus Italien. Und das wird ein hartes Stück Arbeit werden. Gegen den Vizeweltmeister aus Italien unterlag Deutschland leider mit 6:15 Treffern und schied aus. Timmy konnte seinen Kampf gegen Italien gewinnen. Mit etwas mehr Losglück wäre auch mehr drin gewesen. Das Team aus Italien holze sich den Weltmeistertitel.

Fazit Semikontakt: Mit einem Weltmeistertitel bei den Veteranen, einem Vizeweltmeister und drei dritten Plätzen, eine davon holte sich Timmy, kann auch das Pointfightingteam zufrieden sein. Sicher hatte man sich hier, vor allem bei den Frauen, etwas mehr erhofft. Doch trotz allem kann man mit dem Erreichten zufrieden sein. Auch im Semikontakt blicken die Bundestrainer zuversichtlich in die Zukunft. Im Medaillenspiegel landete man im Semikontakt auf dem sechsten Platz.
med
1Deutsche Mannschaft (WAKO): Damen -55kg Rebecca Pfaffl, -60kg Natalia Wisniewska, -65kg Sonja Oßwald, -70kg Adriane Kovacevic, +70kg Marion Sand. Herren -57kg Ricardo Kremps, -69kg Timmy Sarantoudis, -74kg Sascha Gräske, -89kg Alexander Gleixner, -94kg René Perz, Veteranen -89kg Giovanni Scrilletti, -94kg Frank Feuer.
 

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